Die bedeutende Landschaft Rumin

Die bedeutende Landschaft Rumin umfasst die Ortschaften kleines und großes Rumin (Mali i Veliki Rumin) auf einer Fläche von 33,5 ha. Den Titel „Bedeutungsvolle Landschaft“ erhielt es im Jahr 2000. Das kleine und das große Rumin stellen die ursprünglichen Teile Rumins, den zweitgrößten Nebenfluss der Cetina. Während im Sommer der kleine Rumin austrocknet, dörrt der große Rumin, der unter den Schluchten entspringt, niemals aus. Die steilen Klippen Rumins bilden den Lebensraum vieler verschiedener Vogelarten wie der Raben (Corvus corax), der Turmfalken (Falco tinnunculus) und der Eulen (Bubo bubo). Auf steinigen Gebirgshängen, am Fuße der Klippen, bauen auch der graue Ziegenmelker (Oenanthe oenanthe) und das Rebhuhn (Alectoris graeca), in den Ebenen der Acker und Felder findet man das Moorhuhn (Perdix perdix), die Wachtel (Coturnix coturnix) und die Haubenlerche (Galerida cristata). Die Schwanzmeise (Aegithalos caudatus) baut in den Weidebäumen entlang des Flusses Rumin seine ballförmigen Nester, während an den Ästen der Eichen die korbähnlichen Nester der Pirole (Oriolus oriolus) hängen. Auf alten Eichenbäumen findet auch der große Schwarzspecht seine Nahrung (Dendrocopus major), während auf der Wasseroberfläche des Rumins die Wildente (Anas platyrhnchos) auf Nahrungssuche ist. Von den Säugetieren finden sich dort verschiedene Arten wie Igel (Erinaceus concolor), Füchse (Vulpes vulpes), Hasen (Lepus europaeus), Steinmarder (Martes foina) sowie Dachse (Meles meles). Von den Schlangenarten, die in dieser Gegend leben, ist nur die Viper für den Menschen lebensgefährlich (Vipera ammodytes). Unter den Eidechsen sieht man am häufigsten die Adriatische Mauereidechse (Podarcis melisellensis). Der Reichtum der Fischfauna wird durch die große Anzahl endemischer Arten aufrechterhalten, wie zum Beispiel durch die Ukliva-Strömer (Telestes ukliva), die Fluss-Zahnbrasse (Salmo dentex), den karpfenartigen Chondrostoma (Chondrostoma phoxinus), den dalmatinischen Barbengründling (Aulopyge hueglii), den Cetiner Schlammbeitzger (Cobitis dalmatina) und den illyrischen Döbel (eine Karpfenart-(Squalius illyricus). Die Pflanzendecke verändert sich von typischen Pflanzen des Wasserlaufs zu den petrophilen Sorten an den Berghängen, die Rumin umgeben, so dass die ganze Artenvielfalt der Region hier ersichtlich wird. Von den Wasserpflanzen in Rumin selbst bis zu den Pflanzen auf der Wiese, wie dem Bohnenkraut (Satureja montana), dem Berg-Gamander (teucrium montantanum), dem Edel-Gamander (teucrium chamaedrys), die Sand-Strohblume (Helicrysum italicum), der Echte Salbei (Salvia officinulis) und andere wie z.B. Laubholzbüsche, verschiedene Baumarten, als auch Kiefern. Der pitoreque Charakter dieser Landschaft  wird durch eine alte Mühle noch unterstrichen. Sie fügt sich in diese Landschaft ein und harmoniert, als ein typisches Beispiel der lokalen Volksarchitektur. Rumin verwaltet seine natürlichen landschaftlichen Ressourcen im Einklang mit den Gesetzen zum Schutze der Natur der öffentlichen Einrichtung für den Schutz der natürlichen Ressourcen in der Spliter-dalmatinischen Region. Bei allen Handlungen und Aktivitäten in diesem geschützten Raum ist es notwendig, Genehmigungen zu beachten, die die Gesetze zum Schutz der Natur formulieren. Sollten Handlungen und Aktivitäten erfolgen, die die Gesetze nicht beachten, werden diese Verstöße geahndet. Der sportlich-rekreative Fischfang in diesem Landschaftsgebiet Rumins ist verboten. Alle Aktivitäten und Handlungen erfolgen auf eigene Verantwortung.

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